Das wichtigste Ziel der Energiewende in Deutschland ist es, bis 2050 den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 80% zu steigern. Das Vorhaben der weiteren Rodungen im Hambacher Forst stellt sich dem klar entgegen, denn diese sollen den kurzfristigen Nachschub an Braunkohle decken, der jedoch nicht nötig wäre, hätte die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission die längst überfälligen weiteren Fortschritte bezüglich des Kohleausstiegs und der Förderung erneuerbarer Energien nachhaltiger geplant.

Die NAJU NRW positioniert sich deshalb deutlich gegen die Wiederaufnahme der geplanten Rodungen im Hambacher Forst im Oktober 2018. Sie unterstützt friedliche Protestformen, die sich gegen die erneut aufgenommenen Rodungen des Hambacher Forsts richten, distanziert sich jedoch von jeder Form von Gewalt gegen Menschen und Gegenstände. Stattdessen ist sie der Meinung, dass eine vernünftige Basis zur Diskussion geschaffen werden muss.

Der geschichtsträchtige und 1200 Jahre alte Wald ist ein wichtiger Bestandteil unseres Bundeslandes und des lokalen Ökosystems. Weitere Bemühungen der Rodung des Hambacher Forsts gefährden die lokale Flora und Fauna und somit das Leben vieler dort ansässiger Lebewesen.

Das Artenschutzgesetz besagt zwar, dass von März bis September keine Rodungen vorgenommen werden dürfen, um die Biodiversität zu erhalten, doch dieses Gesetz reicht an der Stelle nicht aus, denn die Tierarten, die im Hambacher Forst leben, werden im nächsten Jahr keinen Lebensraum mehr vorfinden, wenn die Rodungen am 1. Oktober wieder aufgenommen werden sollten. So wird sich seitens RWE zwar auf geltendes Recht verlassen, doch ökologisch gesehen ist nach Meinung der NAJU NRW die vorgesehene Zerstörung des Waldes nicht vertretbar – sowohl lokal als auch global.

Ihr könnt eure Meinung zusammen mit der NAJU NRW am 13.09. bei der Mahnwache vor der Staatskanzlei in Düsseldorf kundtun! Seid dabei!

Jana Lork

NAJU NRW

Am 02.09.2108 fand die alljährliche Landesvertreterversammlung (LVV) der Naturschutzjugend NRW in Düsseldorf statt.

Im Fokus standen dieses Jahr die Vorstandswahlen. Fabian Karwinkel, der bis zu diesem Zeitpunkt den Landesjugendsprecherposten übernahm, trat aus zeitlichen Gründen nach jahrelanger Zusammenarbeit zurück. Ebenfalls gab Jördis Stührenberg, nach zwei Jahren engagierter Arbeit im ehrenamtlichen Vorstand, ihren Posten auf. Als Nachfolger wurden Marvin Fehn, David Lewandowski und Pia Heyn gewählt.

Neu im Vorstand begrüßt die NAJU außerdem Lukas Stemper, einen ehemaligen Bundesfreiwilligen der NAJU NRW und Johannes Kleinherbers, welcher mit seinem langjährigen Engagement als NAJU-Gruppenleiter und Vorsitzender der NAJU-Wesel viel praktische Erfahrung in den Vorstand einbringt.

Des Weiteren wurden an diesem Tag die Delegierten für die NAJU Bundesvertreterversammlung (BVV) gewählt. Dieses Jahr ist es der NAJU NRW möglich, 15 Delegierte zur BVV zu schicken.

Besonders gefreut hat uns, dass bei der diesjährigen LVV viele Vertretern verschiedener Orts- und Kreisgruppen, wie z.B. Bocholt, Ahlen, Wesel und Münster anwesend waren. So konnten wir uns gegenseitig über die Arbeit vor Ort austauschen.

Wir sprachen außerdem über die Aktivitäten der NAJU im Jahr 2018 und berichteten den Anwesenden über unser neues Jahresheft „Raus statt Zuhaus“. In diesem Heft können auch Ort- und Kreisgruppen ihre Freizeiten, Seminare und Workshops bewerben lassen.

Es war eine angenehme und produktive Sitzung und nun freuen wir uns auf die weitere Zeit mit dem neuen Vorstand.

Du bist zwischen 8 und 11 Jahren und möchtest "Geheimnisvollen Bäumen" begegnen? Dann komm am 22. September in den Grafenberger Wildwald in Düsseldorf!

Du erfährst, warum Bäume für die Menschen und die Natur wichtig sind, was es für verschiedene und faszinierende Bäume es gibt und erfährst tolle Geschichten über sie. 

Melde dich jetzt schnell noch an unter https://www.naju-nrw.de/tatendrang/seminaranmeldung!

Leitung: Kathrin Schimmel

Das JugendUmweltMobil (JUM) macht im November und Dezember Pause.

In diesem Zeitraum sind keine Veranstaltungen mit dem JUM möglich.

Es war und ist für unser Team ein aufregendes Jahr. Das JUM war im Sommer sehr gefragt und deshalb fällt die Ferienzeit bei uns in den Winter. Wir sind nicht aus der Welt, aber brauchen etwas Zeit, um Winterschlaf zu halten und neue Energie zu sammeln. Wir bedanken uns bei allen, die uns dieses Jahr gebucht haben und freuen uns, wenn sie das JUM in ihre Planung für das nächste Jahr mit einbeziehen.

Wir nehmen gerne weiterhin Anfragen für 2019 entgegen. Über die Buchungsseite http://www.jugendumweltmobil.de/buchung/buchungsanfrage können sie ganz einfach und unverbindlich eine Anfrage an das JUM schicken.

Mit freundlichen Grüßen

Dennis Brockmann

Projektleiter JUM

Es sind noch Plätze frei!

Düsseldorf, 18.07.2018. –  Am vergangenem Samstag, dem 14. Juli 2018 fiel der Startschuss für die neue Kindergruppe der Naturschutzjugend (NAJU) des Naturschutzbundes (NABU) in Düsseldorf. Insgesamt 8 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren waren zum Schlosspark Eller in Düsseldorf gekommen. Begeistert von solch einer Resonanz auf das erste Treffen, fiel es den engagierten Gruppenleiterinnen Mara, Monique und Annette leicht, mit einem lustigen Kennlernspiel das erste Eis bei den Teilnehmern zu brechen.

Nach dem Motto „Gemeinsam die Natur entdecken und erleben" sind die Kids dann erst mal in den Wald gezogen und haben mit Spiel und Spaß etwas über den Wald erfahren, spannende Tiere entdeckt und ein Waldsofa gebaut. "Dieser Platz kann für weitere gemeinsame Aktionen genutzt und jederzeit weitergebaut werden kann", so Sandra Jedamski, Gruppenbetreuerin der NAJU NRW , die das erste Treffen mit begleitete. Besonders gut kam das Bäume-Ertasten-Spiel im Wald an. Hier waren Vertrauen und ein guter Tastsinn gefragt, denn man musste sich blind von einem Mitspieler zu einem Baum führen lassen und diesen ertasten. Am Ende waren alle derselben Meinung wie unsere kleine Teilnehmerin Marlene: „Das war so schön. Das möchte ich jetzt jeden Tag machen.“

Bei der Gestaltung der nächsten Treffen sollen die Wünsche der Kinder im Vordergrund stehen. Die Kids haben schon viele tolle Ideen!

„Wer draußen in der Natur Spaß haben, Tiere und Pflanzen hautnah erleben und auch noch etwas für ihren Schutz tun möchte, ist in unserer Kindergruppe gut aufgehoben.“  freut sich  Günther Steinert von der NABU-Düsseldorf über das neue Angebot für Düsseldorf.

Die Gruppe trifft sich ca. alle vier Wochen samstags. Das nächste Treffen findet am Samstag, dem 25. August 2018 um 10 Uhr am Wildpark, Gerresheimer Tor statt. Ende ist 14 Uhr am Waldspielplatz "Müllers Wiese" in Oberrath. Zur GPS-Natur-Tour können sich Kinder im Alter zwischen 8 bis 12 Jahren anmelden bei Mara Surhoff per E-Mail: mara.surhoff@hotmail.de. Bitte in der Anmeldung neben dem Namen und Alter des Kindes eine Rufnummer für Rückfragen und Notfälle angeben, unter der Sie meistens erreichbar sind. Denkt daran, etwas zu trinken und einen kleinen Snack mitzubringen und tragt bitte wetterangepasste Kleidung.

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei den Schülern und Schülerinnen der 6b der Rudolph-Steiner Schule in Dortmund, die bei dem von ihnen organisierten Sponorenlauf auf ihrem Sommerfest eine beträchtliche Summe für die NAJU NRW erlaufen haben. 

Als Dankeschön wird das JUM, das Jugendumweltmobil der NAJU NRW, sie an einem Tag besuchen und mit der Klasse 6b ein tolles Naturprogramm durchführen.

NAJU NRW freut sich mit den Siegern aus Nordrhein-Westfalen

In diesem Jahr stand der bundesweite Umweltwettbewerb „Erlebter Frühling“ der NAJU (Naturschutzjugend im NABU) ganz im Zeichen der Frühlingsboten Honigbiene, Apfelbaum, Zwergfledermaus und Star, der vom NABU zum Vogel des Jahres 2018 gewählt wurde. „Raus aus dem Haus, rein in die Natur ist das Motto des ‚Erlebten Frühlings‘. So erfahren die kleinen Frühlingsforscher*innen mit allen Sinnen die Natur und lernen diese zu schätzen und zu schützen“, so Sandra Jedamski, Öffentlichkeitsreferentin der NAJU NRW.

Rund 1.200 Kinder sind dem Aufruf der NAJU gefolgt und haben die diesjährigen Frühlingsboten genau unter die Lupe genommen. André Gatzke, der Schirmherr des „Erlebten Frühlings“ betonte: „Mich hat die Kreativität und Vielfältigkeit der Einsendungen beeindruckt. Viele Kinder haben in diesem Jahr die Frühlingsboten Biene und Apfelbaum erforscht und sich so mit dem wichtigen Thema Insektenschutz auseinandergesetzt.“

So haben sich auch die Gewinner*innen der Grundschule aus Brenken in Büren mit dem großen Thema beschäftigt, „Was wir alles nicht mehr hätten, wenn es keine Bienen mehr gäbe“ beschäftigt und ein großes Lapbook erstellt. Die Schüler*innen gestalteten einen umfangreichen Projektordner zum Thema Biene, bastelten Seedbombs und verteilten sie in der Öffentlichkeit.

Die beiden Gewinner*innen aus Bergisch Gladbach gestalteten ein Plakat und nahmen ein Hörspiel zum Thema auf. Sie beschäftigten sich mit dem Aufbau der Bienen und erstellten ein Modell eines Bienenflügels.

Die Gewinner aus NRW setzten sich in den Kategorien Einzelsendungen  und Schule unter insgesamt 81 Einsendungen durch und erhalten tolle Buch- und Sachpreise von dem NAJU-Frühlingspaten BELTZ & Gelberg.

1. Platz Grundschule Bren Erl. Frhling 2018 Klein

Wildnistraining Haltern

Artikel aus der Halterner Zeitung von Pascal Albert

Seminarleitung: Birgit Paßmann