Habt ihr am 6. Mai Zeit? Dann meldet euch an zu unserem Seminar "Bienen in der Stadt"! Ihr lernt Wildbienenarten kennen und gewinnt erstaunliche Einblicke ins Leben der Honigbiene, eine der interessantesten Tiere überhaupt!

Was hat es mit dem Bienensterben auf sich? Wie kann ich Wildbienen mit Nisthilfen im eigenen Garten helfen oder wie kann ich das Thema Bienen in der Umweltbildung anschaulich vermitteln? Dieses und mehr lernt ihr bei Michael Schoch und Volker Fockenberg in der NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet in Essen.

Meldet euch an unter: http://www.naju-nrw.de/mach-mit/seminaranmeldung 

Dein Herz schlägt für Vögel? In Kooperation mit Zeiss zeigen wir dir die abenteuerliche Vogelwelt, die sich hinter der Metropole Hamburg verbirgt.

Wir verbringen gemeinsam zwei Nächte in der Freiluftschule Moorwerder direkt an der Elbe am Naturschutzgebiet Heuckenlock. Beim gemeinsamen "birdwatch" in nahe gelegenen Hamburger Naturschutzgebieten lernen wir neue Wasser- und Singvögel kennen und/oder vertiefen unser Wissen bei interessanten Exkursionen. Wir lernen neue wissenschaftliche Methoden kennen und können neue Optiken ausprobieren. Bei unserem Vogelquiz gibt es außerdem ein Fernglas zu gewinnen.

Ein spannendes Wochenende rund ums Thema Vögel erwartet dich in Hamburg. Komm vorbei!
Nähere Infos auf unserer Homepage: https://www.naju-hamburg.de/projekte-aktionen/naju-birders-camp/

Teilnahme ab 12 und bis 27 Jahre
Anmeldung erforderlich (mail@naju-hamburg.de)

Anhänge:
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Es sind noch Plätze frei!!!

In unserer Freizeit "Wilde Wasserwelten" habt ihr die Möglichkeit, den Nationalpark Biesbosch in den Niederlanden mit Kanu und Zelt unter fachkundiger Leitung zu entdecken.

Wann? Vom 14.-18. Juni 2017

Näheres erfahrt ihr unter http://www.naju-nrw.de/mach-mit/freizeiten

Für NAJU-Aktive, Interessierte und Kurzentschlossene!

Am 01. April findet mit Unterstützung des Berliner Vereins glokal e.V. das Seminar "Zusammen wachsen" in Düsseldort statt. Inhalte sind Hintergründe zu den Themen Rassismus und Vorurteile. Im Anschluss wird an den konkreten Ideen für Aktionen mit jungen Geflüchteten gearbeitet.

Auch NABU-Aktive sind herzlich willkommen!
Am 09. April könnt ihr beim Seminar zum "Erlebten Frühling", welches ebenfalls in Düsseldorf stattfindet, tolle Spiele und interessante Aktionen zu den diesjährigen Frühlingsboten kennenlernen. Ein kostenloses Angebot mit Meike Lechler vom Bundesverband der NAJU, welches vor allen für NAJU-Gruppenleiter*innen interessant sein dürfte.

Wann gibt es welches Gemüse aus heimischem Anbau frisch vom Feld? Wann gibt es das Gemüse als Lagerware? Und wann nur als Importware oder aus dem Treibhaus? Diese Infos findet ihr im zweisprachigen (deutsch/arabisch) NAJU-Gemüsekalender. Ihr könnt den Gemüsekalender hier als pdf herunter laden.

GemüsejahreskalenderDE klein  GemüsejahreskalenderArabisch klein

Anhänge:
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Hermann-Klingler-Jugendpreis 2016 geht an die Gemeinschaftsgrundschule Budberg-Orsoy

Diese Erstklässler haben es gut: Sie werden alle zwei Wochen auf der Streuobstwiese des NABU Rheinberg unterrichtet. „Unterricht an der frischen Luft, bei Wind und Wetter, auf einer tollen Wiese voller Leben“, beschreibt es Dr. Maria Gerlach, die die Idee zu diesem nicht alltäglichen Schul-Erlebnis hatte. Die Kinder erzählen davon, dass sie an den Obstbäumen beobachtet haben, wie sie sich im Laufe eines Jahres verändern und dabei erfahren haben, wie es möglich sei, dass sie Jahr für Jahr leckere Früchte tragen.

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas, so konnte der Freiluftunterricht aus dem Vollen schöpfen: „Brennnesseln und ihre Bewohner“, „morsches Holz“, „die Mistel und ihre Bedeutung“ oder die „winterliche Welt der Wasserkristalle“. Ein Höhepunkt war die Ansiedlung eines eigenen Bienenvolkes, was die Schülerinnen und Schüler mit der Unterstützung von zwei NABU-Imkern von der leeren Beute bis zum Honignaschen aktiv umgesetzt haben.

„Dieses Beispiel belegt, dass solch elementare Erfahrungen mit wichtigen und ganz vielfältigen Lernergebnissen auch in den Schulalltag integriert werden können“, sagt NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck. Er hoffe, dass dieses Beispiel auch andernorts im wahrsten Sinne „Schule mache“. Die Partnerschaft zwischen NABU, NAJU und Schulen hat sich auch andernorts etabliert.

Klinglerpreis 2016 1

 Klinglerpreis 2016 2  Klinglerpreis 2016 3

Dr. Hermann Klingler, bis 1992 aktives Mitglied im Landesvorstand des NABU NRW, gelang es immer wieder Menschen für den Einsatz zum Schutz der Natur zu begeistern. Besonders Kindern und Jugendlichen machte er Mut, tätig zu werden, sich zu äußern, Neues zu wagen und Verantwortung zu übernehmen. Nach dem Tod von Dr. Klingler beschloss seine Familie, dass sein Anliegen, junge Menschen für den Umweltschutz zu begeistern, weiter Bestand haben sollte. In seinem Andenken verleihen NABU- und NAJU-Landesverband seit 1995 in jedem Jahr diesen mit 1000 Euro dotierten Preis.

Hermann-Klingler-Preis 2017: Wir suchen eure Aktionen, Projekte, Gruppenaktivitäten oder Einzelinitiativen zum Schutz von Natur und Umwelt. Jetzt mitmachen und gewinnen!

Miniwasserlabore kamen gut an!

Ob Tümpel, Bach, Trinkwasser oder Fluss - jedes Wasser und Gewässer wurde in den letzten Monaten von unseren forschungsbegeisterten NAJU-Kinder- und Jugendgruppen mit den Miniwasserlaboren der NAJU NRW beprobt. Diese kleinen Laborköfferchen konnten bei der NAJU kostenlos bestellt werden, um die chemischen Eigenschaften von Wasser zu untersuchen. Mit dem Material konnte die Wasserhärte, der pH-Wert und der Nitratgehalt einer Wasserprobe bestimmt werden.

Die NAJU-Wölfe aus Bochum untersuchten beispielsweise den Südpark in Bochum. Dort wurden Wasserproben aus Tümpel und Bach genommen. Mit einem Härtegrad von 14, welches mittel bis hartem Wasser entspricht, war es der höchste Härtegrad in NRW, der uns zugesendet wurde. Allerdings bekamen wir auch Ergebnisse von Gewässeruntersuchungen der Naturentdeckerfreizeit in Gutenstein in Baden-Württemberg. Die NAJUs der Freizeit untersuchten sowohl die Donau als auch das Trinkwasser vor Ort. Beide Proben ergaben Wasserhärten von 14 bis über 21, was sehr hartem, stark kalkhaltigem Wasser entspricht. Hartes Wasser bringt einen höheren Waschmittelverbrauch und belastet somit die Umwelt stärker. Die Gewässerproben in Wetter im Ennepe-Ruhrkreis wiesen dagegen eine Wasserhärte von 4 -7. Ein Ergebnis für sehr weiches, kalkarmes Wasser.

Interessant waren auch die Ergebnisse der pH-Wert-Untersuchungen. Das Wasser eines privaten Brunnens in Wetter hatte einen pH-Wert von 5, was als schwach saures Wasser zu bezeichnen ist. Kaffee oder saure Milch hat z.B. denselben Säuregehalt. Weitere Proben von Leitungs-, Bach- und Ruhrwasser aus Wetter zeigten allerdings eher neutrale Werte. Auch die Teichproben der NAJU-Grefrath wiesen neutrales Wasser auf. Die Donau war mit einem pH-Wert von 9 in einer Probe schwach alkalisch. Im Gesamten ein erfreuliches Ergebnis im Hinblick auf die Thematik des "Sauren Regens", die uns immer noch in den Köpfen schwebt.

Untersuchungen des Nitrat- und Nitritgehalts des Wassers konnten nachweisen, ob das betreffende Wasser, z.B. Bachwasser von der Landwirtschaft in der Umgebung mit Nitrat belastet wurde. Ein sehr aktuelles Thema, da die Überdüngung der Felder eine erhöhte Nitratbelastung mit sich bringt, das im schlechtesten Fall sogar ins Grundwasser gelangt. Erfreulicherweise ergaben sämtliche Proben höchstens Nitratspuren. Lediglich in Wetter wurde jeweils mit 10 mg Nitrat pro Liter eine leichte Erhöhung festgestellt, im Ruhrwasser 1 mg pro Liter Nitrit gemessen. Es stellt sich die Frage, wie Gewässerproben an Bächen direkt neben intensiv genutzter Landwirtschaftsflächen aussehen würden?!

Der Tenor aller Gruppen war eindeutig. Es hat allen Kindern sehr viel Spaß gemacht und sie hätten gerne öfter solche interessanten Untersuchungsmaterialien. Die NAJU NRW möchte an dieser Stelle gerne darauf hinweisen, dass sie auch viele andere Materialien verleiht, wie z.B. den Storchenkoffer, Apfelsaftpresse, Binokulare, Ferngläser, Zelte und vieles mehr. Bei Bedarf meldet euch gerne bei uns.

Am Wochenende 11.-13.11.2016 trafen sich 250 Naturschützer aus ganz Deutschland zur Bundesvertreterversammlung, dem höchsten Gremium des NABU, in Essen auf der Zeche Zollverein. Die NAJU war mit über 20 Delegierten gut vertreten, davon 6 von der NAJU NRW. Es wurde engagiert über die Zukunft des NABU debattiert und u.a. Postionen zu den Themen Windkraft und Wolf verabschiedet. Ein Papier zur Förderung einer guten Kinder- und Jugendarbeit im Verband wurde beschlossen. Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender des NABU NRW sprach ein Grußwort, worin er lobt u.a. die erfolgreiche Arbeit der NAJU lobte.

BVV2016a  BVV2016c

BVV2016b