Liebe Gruppenleiter*innen und Interessierte!

Wer eine NAJU-Gruppe leiten möchte, muss einen Jugendgruppenleiterschein, kurz Juleica, machen bzw. seinen Schein regelmäßig auffrischen lassen. 

Die neuen Juleica-Termine stehen nun fest:

  • Modul I für Gruppenleiter*innen: 10.-11.02.18 in Haltern am See
  • Modul I für Gruppenleiter*innen: 17.-18.11.18 in Mönchengladbach
  • Modul II für Gruppenleiter*innen: 24.-25.02.18 in Haltern am See
  • Modul II für Gruppenleiter*innen: 15.-16.09.18 in Mönchengladbach
  • Auffrischungskurs Juleica: 28.01.18 in Lembeck
  • Auffrischungskurs Juleica: 24.11.18 in Recklinghausen

Anmelden könnt ihr euch ab dem Zeitpunkt des Tatendrangversands unter http://www.naju-nrw.de/mach-mit/seminaranmeldung

Wir freuen uns auf eure Anmeldung! 

Wer mit Kindern und Jugendlichen Gruppenstunden zum Thema „Bäume“ veranstalten möchte, der kann auf dieser Waldexkursion das notwendige Wissen dazu erwerben. Zuerst werden anhand verschiedener Baumarten der Bau, das Leben und die Funktion der Bäume erläutert. Danach werden Geschichten und einfache Bestimmungs- und Wahrnehmungsübungen ausprobiert, mit denen man Kids das Thema auf spielerische Weise vermittelt werden kann. Ziel des Seminars ist es, diese Ideen zu einem Konzept für erlebnisreiche Gruppenstunden zusammenzuführen.

Wo? Haltern am See

Wann? 23.09.2017

Leitung: Patricia Cantarella

Betrag: 25,- €, für NAJU-Mitglieder 20,- €

Jetzt anmelden unter: http://www.naju-nrw.de/mach-mit/seminaranmeldung

NABU zeichnet Jugendaktivitäten aus

Wie in jedem Jahr sucht der NABU Nordrhein-Westfalen deshalb auch in diesem Jahr wieder Aktionen, Projekt, Gruppenaktivitäten oder Einzelinitiativen von Kindern und Jugendlichen, die sich um den Schutz von Natur und Umwelt drehen. Dem oder den Gewinnern winkt die Auszeichnung mit dem Dr. Hermann-Klingler-Jugendpreis. Eine Jury aus Mitgliedern der Familie Klingler, dem Namensgeber des Preises, sowie Mitgliedern des NABU-Landesverbandes und unserer Jugendorganisation NAJU wählt anhand der eingesandten Unterlagen den oder die zukünftigen Preisträger aus. Vom Kopfweidenschnitt über ökologische Pausenhofgestaltungen oder Naturgarten-Anlage bis hin zu Theaterstücken und Kochevents mit vergessenen Gemüsesorten: Seit 1995 wurden jedes Jahr vorbildliche Jugendaktivitäten prämiert, deren Vielfalt beeindruckend ist. Doch nicht die Einzigartigkeit zählt, sondern die engagierte oder kreative Auseinandersetzung mit aktuellen oder alltäglichen Themen des Natur- und Umweltschutzes.

 

Wer kann sich bewerben?
In diesem Jahr wird der Klinglerpreis bereits zum 23. Mal ausgeschrieben. Bewerben können sich Kinder und Jugendgruppen sowie Einzelpersonen, die nicht älter als 25 Jahre alt sind und sich für den Natur- und Umweltschutz einsetzen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober jeden Jahres.

Wie sollte die Bewerbung aussehen?
Der Bewerbung sollte eine Beschreibung des Projektes beiliegen. Diese kann durch Fotos, Zeichnungen, Skizzen, Lagepläne , Videos etc. ergänzt werden. Ebenfalls wichtig ist der Grund, warum gerade dieses Projekt ausgewählt wurde. Unter allen Einsendungen wählt die Jury den Gewinner aus. Bei mehreren Preisträgern wird das Preisgeld, das aktuell auf 1000 Euro angehoben wurde, unter den Gewinnern aufgeteilt.

Geschickt werden sollten die Bewerbungen an:
NABU NRW, Völklinger Str. 7-9
40219 Düsseldorf
Tel.: 0211/15 92 51-13, Fax: -15
E-Mail: Thorsten.Wiegers@nabu-nrw.de
Hier werden auch alle weiteren Fragen zum Jugendumweltpreis beantwortet.

Liebe Freund*innen der Agrar- und Ernährungswende,

der Fipronil-Skandal zeigt wieder einmal, warum bäuerliche und regionale Strukturen einfach besser sind als industrielle: Bäuerliche Betriebe, denen es nicht nur um Massenabfertigung und pure Effizienz geht, beauftragen in der Regel keine externen Dienstleister, um ihre Ställe – im aktuellen Fall mit einem Insektizid – zu reinigen. Dabei ist klar: Skandale sind nur die Spitze des Eisberges einer seit langem fehlgeleiteten Agrarpolitik.

Für die Agrar- und Ernährungswende gehen wir kurz vor der Bundestagswahl auf Wir haben es satt!-Aktionstour gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken. Vom 6. bis 9. September 2017 fahren wir mit einem Aktionsbus quer durch Deutschland – von Leverkusen über Thüringen nach Königs Wusterhausen bei Berlin, wo am 9.9. die große Abschluss-Demonstration zum Wiesenhof-Schlachthof stattfindet. An diesen agrarpolitischen Brennpunkten wird deutlich, was hierzulande schief läuft: Die Politik der aktuellen Bundesregierung führt zu immer mehr Konzernmacht, immer höherer Landkonzentration und immer größeren Tierfabriken. Wenige Tage vor der Wahl senden wir ein unmissverständliches Signal: die neue Regierung muss künftig wirklichen Tierschutz, bäuerliche Betriebe, eine zunehmende Ökologisierung und soziale Gerechtigkeit zu den zentralen Leitlinien für ihre Agrarpolitik machen. Bist du dabei?

 Das sind die Stationen der Aktionstour:

  • Mittwoch, 6.9., 11 Uhr: Bayer-Zentrale, Kaiser-Wilhelm-Allee 1, 51368 Leverkusen
    „Bayer & Monsanto, bleibt uns vom Acker!“ – Aktion für Saatgutvielfalt
  • Do./Fr., 7./8.9.: LebensGut Cobstädt, Schulplatz 8, 99869 Drei Gleichen (bei Erfurt)
    Diskussionen zu Landkonzentration in Deutschland sowie festliche Einweihung der „Allee gegen Landraub“
  • Samstag, 9.9., 13 Uhr: Bahnhof Königs Wusterhausen (bei Berlin)
    „Wir haben Tierfabriken satt!“-Demonstration zum Wiesenhof-Schlachthof

    Im Anschluss: „Tanzen, essen, baden – Fest für die Agrarwende“ und am Vorabend: Podiumsdiskussion zum Thema in Königs Wusterhausen

» Vollständiges Programm mit allen Veranstaltungen und Events
» Aufruf lesen

So kannst Du die Aktionstour unterstützen:

 Material bestellen und verteilen: Einfach hier ein Mobilisierungspaket anfordern oder mit einer kurzen Mail an info@wir-haben-es-satt.de individuell bestellen.

  • Vernetz Dich mit uns: Teile unsere Facebook-Veranstaltungen (gesamte Aktionstour | Demo gegen Wiesenhof) und lade Deine Freund*innen ein. Oder nutze unsere Webbanner für Deine Website o.ä.
  • Spenden: Die Aktionstour ist nicht nur eine Menge Arbeit, sie kostet auch eine Stange Geld. Daher hilf uns, wenn möglich, mit einer Spende.
  • Fahr im Aktionsbus mit: Es sind noch Plätze frei! Hier bis zum 25.8. zur kostenlosen Mitfahrt anmelden: http://www.wir-haben-es-satt.de/start/aktionstour/aktionsbus/
  • Keine Zeit, die gesamte Tour zu begleiten? Kein Problem, dann komm zum Tour-Stopp in deiner Nähe oder fahr mit Freund*innen zur großen Abschluss-Demo nach Königs Wusterhausen (direkter S-Bahn-Anschluss aus Berlin). Am 9.9. demonstrieren wir dort ab 13 Uhr zum Wiesenhof-Schlachthof, wo 240.000 Hähnchen pro Tag (!) geschlachtet werden sollen.

Im Wahljahr auf die Straße für die Agrar- und Ernährungswende!

Viele Grüße

das Team von Wir haben es satt!

Wir Haben Es Satt

Aktionswochen 16.09. - 03.10.2017!

In ganz Deutschland sagen die Trashbusters, also Gruppen aus jungen Leuten, dem Plastikmüll den Kampf an! Es werden Aufräumaktionen gestartet oder Aktionen organisiert, die auf das Problem aufmerksam machen.

Mitmachen können alle zwischen 6 - 27 Jahren, die etwas gegen die Verschmutzung von Gewässern durch Plastikmüll haben.

Mehr erfahrt ihr unter: https://www.trashbusters.de/aktionswochen/

Hier könnt ihr auch bis zum 31.8. Starterpakete für eure Aktion bestellen.

Vom 16. Juni bis 17. Juli Falter im Garten und auf dem Balkon zählen

Wer in den vergangenen Jahren genauer hingeschaut hat, konnte bemerken: Viele Schmetterlingsarten werden immer seltener. Admiral, Kleiner Fuchs, oder Tagpfauenauge kommen längst nicht mehr so häufig vor wie noch vor einigen Jahren. Um auf diesen dramatischen Artenschwund unserer heimischen Insektenfauna aufmerksam zu machen, hat der NABU NRW 2014 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen. Zu der im Rahmen des Projektes durchgeführten landesweiten Schmetterlingszählaktion ruft der NABU auch in diesem Jahr wieder alle Schmetterlingsfreunde vom 16. Juni bis 17. Juli auf.

„Gezählt werden kann überall: im eigenen Garten, im Park um die Ecke, am Straßenrand oder an anderen Stellen, an denen Schmetterlinge auftauchen“, sagt Christian Chwallek, stellvertretender Vorsitzender des NABU NRW. Dabei können die Tiere mehrmals am Tag oder über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die genaue Zählanleitung und Abbildungen von Schmetterlingen sind auf einer Zählhilfe im Anhang oder unter www.schmetterlingszeit.de abrufbar. Zur Auswertung sollten die ausgefüllten Zählhilfen mit dem Stichwort „Zeit der Schmetterlinge“ entweder per Post an die Landesgeschäftsstelle des NABU NRW oder per E-Mail an Schmetterlingszeit@NABU-NRW.de geschickt werden. Wer ganz auf Papier verzichten möchte, nutzt das Online-Formular auf der oben genannten Internetseite.

Mit der Aktion möchte der NABU NRW herausfinden, welche und wie viele Schmetterlinge in Nordrhein-Westfalen überhaupt noch entdeckt werden können. Die Experten des Entomologischen Vereins in Krefeld stellten über einen Zeitraum von 20 Jahren regional einen Rückgang der Insekten um 70 bis 80 Prozent fest, bei den Tagfaltern um mehr als die Hälfte. So konnten Teilnehmer der Schmetterlingsaktion im letzten Jahr in ihren Gärten hauptsächlich Kohlweißlinge zählen, von den bunten Faltern wie C-Falter oder Distelfalter waren fast keine unterwegs. Selbst das „Große Ochsenauge“, immerhin auf Platz zwei der Zählung, gab es nur ein Drittel mal so häufig wie die Kohlweißlinge. „Umso wichtiger, auch in den nächsten Jahren viele Vergleichszahlen zu sichern, um eine Tendenz bei der Entwicklung der Faltervorkommen herausfinden zu können“, so Chwallek.

Weitere Informationen zur Aktion unter www.schmetterlingszeit.de.

Für Rückfragen:

Sarah Schramme, Projekt „Zeit der Schmetterlinge“, Tel.: 0211-15 92 51-44

Christian Chwallek, stellv. Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0172 30 50 359

Die Naturschutzjugend in Düsseldorf sucht für ihre Kindergruppe Verstärkung in ihrem Betreuerteam. Die Kinder sind zwischen 7 und 12 Jahre alt und werden auf ihren Ausflügen an die Natur herangeführt.

Lust auf Naturerlebnis mit jungen Naturforschern?

Wer selbst gerne in die Natur geht und seinen Forscherdrang mit abenteuerhungrigen Kids teilen möchte, ist hier genau richtig. Nicht Expertenwissen ist gefragt, sondern Neugier, Offenheit und Freude an der Natur.

Näheres über die NAJU-Düsseldorf erfahrt ihr auf der Webseite: http://www.nabu-duesseldorf.de/index.php/naju-duesseldorf.

Bei Fragen stehen euch die Gruppenleiter Norman Meier und Sabine Müller gerne zur Verfügung.

NAJU-Jugendgruppe des NABU Bonn stellt gemeinsam mit der Biostation Bonn Mauern für die Mauereidechse frei!

Verglichen mit Gesamteuropa ist das Bonner Stadtgebiet mit Reptilien relativ artenarm: nur sieben von ca. 180 Arten kommen in Bonn vor (in Deutschland sind es auch nur um die 16). Von den sieben Arten sind vier Echsen – die Waldbewohner Blindschleiche und Waldeidechse, die Offenlandbewohnerin Zauneidechse und die in Mauern oder Steinbrüchen lebende Mauereidechse (Podarcis muralis). Die Mauereidechse erreicht im Bonner Stadtgebiet ihre nördliche Arealgrenze. In NRW kommt die Mauereidechse natürlich in der Eifel bei Aachen und im Siebengebirge bei Bonn vor (allerdings gab es viele Aussetzungen an anderen Orten in NRW wie im Bonner Botanischen Garten), im Bonner Stadtgebiet in den Steinbrüchen im Ennert und in alten Bruchsteinmauern in Oberkassel („Oberkasseler Mauern“).

Jedes Jahr stellt die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft im Rahmen von öffentlichen Pflegaktionen zweimal die Oberkasseler Mauern für die Mauereidechsen frei. Am 29.4. dieses Jahres hat sich die Jugendgruppe des NABU Bonn an dieser Aktion beteiligt. Es kamen Leon und Caspar, sowie Jürgen Wissmann. Die Aktion leitete der Landschaftspfleger der Biostation Bonn, der mit einem seiner FÖJler kam, außerdem kamen sechs weitere Helfer. Zusammen wurden die Mauern freigestellt (also von Efeu, Weinrebe, Waldrebe, Schöllkraut und Büschen befreit, die in den Mauern wuchsen), damit die Mauereidechsen sich mehr sonnen können. Die Aktion hat sich gelohnt: Aufgrund des sonnigen Wetters wurden ab der Mittagszeit viele Mauereidechsen beobachtet.

Mauereidechse Casper Jung

Text und Bild: Caspar Jung