Die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) ist mit 85.000 Mitgliedern der führende Kinder- und
Jugendverband in der außerschulischen Umweltbildung, im Umweltschutz und im praktischen
Naturschutz. Die NAJU ist mit 1.000 Gruppen in allen Bundesländern aktiv. Mit Projekten und
durch Kooperationen im In- und Ausland pflegt die NAJU ein großes Netzwerk.

Für den Kommunikationsbereich suchen wir vom 19. März 2018 bis zum 30. Juni 2019

einen Referenten bzw. eine Referentin als Elternzeitvertretung
in Teilzeit (32 Stunden/Woche bis 30. Juni 2018 und ab 01. Juli 2018 26,5 Stunden/Woche).

Die Stelle umfasst folgende Hauptaufgaben:
• Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Projekte und Kampagnen
• Betreuung und Weiterentwicklung der Webseiten und der Social-Media-Auftritte
• Erstellung von Verbandspublikationen in Zusammenarbeit mit den Projektreferent*innen
• Enge Zusammenarbeit mit den Projektreferent*innen
• Konzeption und Redaktion des monatlichen Newsletters
• Redaktion des NAJU-Jugendmagazins gemeinsam mit ehrenamtlichen NAJU-Aktiven
• Organisation von Medienbeobachtung und Pressespiegel
• Kooperation mit den NAJU-Landesverbänden und dem NABU
• Mentoring eines oder einer Freiwilligen im Ökologischen Jahr
• März bis Juni 2018 Mitarbeit bei der Vor- und Nachbereitung und Durchführung des
Jugendumweltfestivals

Wir erwarten:
• Ein abgeschlossenes Studium, z.B. im Bereich Kommunikation, Journalistik
• Berufserfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
• Gespür für gute zielgruppengerechte Texte in on- und offline Medien
• Guter Umgang mit Social Media, insbesondere Facebook, Instagram und Youtube
• Praktische Erfahrung mit CMS (Typo3, Jimdo, Wordpress) und SEO
• Ein gutes Auge für Bilder, Grafiken und Layouts
• Organisationsfähigkeit und Kreativität
• Teamfähigkeit, Flexibilität, selbstständige Arbeitsweise und hohes Engagement
• Einen sicheren Umgang mit Grafikprogrammen und allen gängigen EDV-Programmen
• Praktische Erfahrungen in der Umweltbildungsarbeit und/oder in der verbandlichen
Kinder- und Jugendarbeit sind von Vorteil
• hohe Einsatzbereitschaft auch zur Wochenendarbeit

Wir bieten Ihnen ein kreatives und abwechslungsreiches Arbeitsfeld, die Herausforderung der
Arbeit in einem lebhaften Jugendumweltverband und in einem dynamischen, hoch engagierten
und jungen Team der Bundesgeschäftsstelle. Die Stelle hat einen Umfang von 32 Stunden/Woche
bis 30. Juni 2018 und ab 01. Juli 2018 26,5 Stunden/Woche und ist bis zum 30. Juni 2019 befristet.
Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVÖD (E10).

Bei Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle können Sie sich gerne an die Stelleninhaberin, Stefanie
Winner, telefonisch unter Tel. 030 / 65 21 37 52 30 wenden.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Arbeitsproben
ausschließlich als E-Mail und in einer PDF-Datei an Vassiliki.Chryssikopoulou@NABU.de.

Bewerbungsschluss ist der 14. Januar 2018. Das Bewerbungsgespräch wird voraussichtlich am
26. Januar 2018 in der Bundesgeschäftsstelle (Karlplatz 7, 10117 Berlin) stattfinden.

Der Meldebogen für die Wintervogelzählung ist da!

Mit der Aktion »Schulstunde der Wintervögel« lädt die NAJU vom 05. - 07. Januar 2018 alle Lehrer*innen und Gruppenleiter*innen ein, mit Kindern Vögel kennen zu lernen und zu beobachten.

Ihr beobachtet einfach mit eurer Gruppe, Klasse oder Freunden eine Stunde lang die Wintervögel. Eure Ergebnisse haltet ihr auf dem Meldebogen (s.u.) fest und sendet ihn bis spätestens
15. Januar 2018 ein oder melden ihn online unter: www.stundederwintervoegel.de.

Der Meldebogen kann hier bzw. Aktionen können unter: www.NAJU.de/sdw heruntergeladen werden.

Viel Spaß beim beobachten!

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Meldebogen Schulstunde der Windervögel.pdf)Meldebogen Schulstunde der Windervögel.pdf[ ]580 kB2017-12-06 19:56

Liebe Gruppenleiter*innen und Interessierte!

Wer eine NAJU-Gruppe leiten möchte, muss einen Jugendgruppenleiterschein, kurz Juleica, machen bzw. seinen Schein regelmäßig auffrischen lassen. 

Erste Juleica-Termine stehen nun fest:

  • Jugendleiter Modul I: 23./24.02.2019 Dortmund; Leitung: Susanne Oelmann-Saul
  • Jugendleiter Modul I: 23./24.03.2019 Jugendherberge Aasee, Münster; Leitung: Christian Volk
  • Jugendleiter Modul II: 04./05.05.2019 NABU-Naturschutzstation Münster; Leitung: Anuschka Tecker, Christian Volk
  • Jugendleiter Modul II: 14./15.09.2019 Schwerte; Susanne Oelmann-Saul
  • Erste Hilfe Outdoor: 06./07.04.2019 Essen; in Kooperation mit der Außenstelle Bochum des Bildungswerkes des Landessportbundes NRW

Anmelden könnt ihr euch ab dem Zeitpunkt des Tatendrangversands unter www.naju-nrw.de/mach-mit/seminaranmeldung

Wir freuen uns auf eure Anmeldung! 

Liebe Freund*innen der Agrar- und Ernährungswende,

der Fipronil-Skandal zeigt wieder einmal, warum bäuerliche und regionale Strukturen einfach besser sind als industrielle: Bäuerliche Betriebe, denen es nicht nur um Massenabfertigung und pure Effizienz geht, beauftragen in der Regel keine externen Dienstleister, um ihre Ställe – im aktuellen Fall mit einem Insektizid – zu reinigen. Dabei ist klar: Skandale sind nur die Spitze des Eisberges einer seit langem fehlgeleiteten Agrarpolitik.

Für die Agrar- und Ernährungswende gehen wir kurz vor der Bundestagswahl auf Wir haben es satt!-Aktionstour gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken. Vom 6. bis 9. September 2017 fahren wir mit einem Aktionsbus quer durch Deutschland – von Leverkusen über Thüringen nach Königs Wusterhausen bei Berlin, wo am 9.9. die große Abschluss-Demonstration zum Wiesenhof-Schlachthof stattfindet. An diesen agrarpolitischen Brennpunkten wird deutlich, was hierzulande schief läuft: Die Politik der aktuellen Bundesregierung führt zu immer mehr Konzernmacht, immer höherer Landkonzentration und immer größeren Tierfabriken. Wenige Tage vor der Wahl senden wir ein unmissverständliches Signal: die neue Regierung muss künftig wirklichen Tierschutz, bäuerliche Betriebe, eine zunehmende Ökologisierung und soziale Gerechtigkeit zu den zentralen Leitlinien für ihre Agrarpolitik machen. Bist du dabei?

 Das sind die Stationen der Aktionstour:

  • Mittwoch, 6.9., 11 Uhr: Bayer-Zentrale, Kaiser-Wilhelm-Allee 1, 51368 Leverkusen
    „Bayer & Monsanto, bleibt uns vom Acker!“ – Aktion für Saatgutvielfalt
  • Do./Fr., 7./8.9.: LebensGut Cobstädt, Schulplatz 8, 99869 Drei Gleichen (bei Erfurt)
    Diskussionen zu Landkonzentration in Deutschland sowie festliche Einweihung der „Allee gegen Landraub“
  • Samstag, 9.9., 13 Uhr: Bahnhof Königs Wusterhausen (bei Berlin)
    „Wir haben Tierfabriken satt!“-Demonstration zum Wiesenhof-Schlachthof

    Im Anschluss: „Tanzen, essen, baden – Fest für die Agrarwende“ und am Vorabend: Podiumsdiskussion zum Thema in Königs Wusterhausen

» Vollständiges Programm mit allen Veranstaltungen und Events
» Aufruf lesen

So kannst Du die Aktionstour unterstützen:

 Material bestellen und verteilen: Einfach hier ein Mobilisierungspaket anfordern oder mit einer kurzen Mail an info@wir-haben-es-satt.de individuell bestellen.

  • Vernetz Dich mit uns: Teile unsere Facebook-Veranstaltungen (gesamte Aktionstour | Demo gegen Wiesenhof) und lade Deine Freund*innen ein. Oder nutze unsere Webbanner für Deine Website o.ä.
  • Spenden: Die Aktionstour ist nicht nur eine Menge Arbeit, sie kostet auch eine Stange Geld. Daher hilf uns, wenn möglich, mit einer Spende.
  • Fahr im Aktionsbus mit: Es sind noch Plätze frei! Hier bis zum 25.8. zur kostenlosen Mitfahrt anmelden: http://www.wir-haben-es-satt.de/start/aktionstour/aktionsbus/
  • Keine Zeit, die gesamte Tour zu begleiten? Kein Problem, dann komm zum Tour-Stopp in deiner Nähe oder fahr mit Freund*innen zur großen Abschluss-Demo nach Königs Wusterhausen (direkter S-Bahn-Anschluss aus Berlin). Am 9.9. demonstrieren wir dort ab 13 Uhr zum Wiesenhof-Schlachthof, wo 240.000 Hähnchen pro Tag (!) geschlachtet werden sollen.

Im Wahljahr auf die Straße für die Agrar- und Ernährungswende!

Viele Grüße

das Team von Wir haben es satt!

Wir Haben Es Satt

Aktionswochen 16.09. - 03.10.2017!

In ganz Deutschland sagen die Trashbusters, also Gruppen aus jungen Leuten, dem Plastikmüll den Kampf an! Es werden Aufräumaktionen gestartet oder Aktionen organisiert, die auf das Problem aufmerksam machen.

Mitmachen können alle zwischen 6 - 27 Jahren, die etwas gegen die Verschmutzung von Gewässern durch Plastikmüll haben.

Mehr erfahrt ihr unter: https://www.trashbusters.de/aktionswochen/

Hier könnt ihr auch bis zum 31.8. Starterpakete für eure Aktion bestellen.

Vom 16. Juni bis 17. Juli Falter im Garten und auf dem Balkon zählen

Wer in den vergangenen Jahren genauer hingeschaut hat, konnte bemerken: Viele Schmetterlingsarten werden immer seltener. Admiral, Kleiner Fuchs, oder Tagpfauenauge kommen längst nicht mehr so häufig vor wie noch vor einigen Jahren. Um auf diesen dramatischen Artenschwund unserer heimischen Insektenfauna aufmerksam zu machen, hat der NABU NRW 2014 das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung geförderte Projekt „Zeit der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen. Zu der im Rahmen des Projektes durchgeführten landesweiten Schmetterlingszählaktion ruft der NABU auch in diesem Jahr wieder alle Schmetterlingsfreunde vom 16. Juni bis 17. Juli auf.

„Gezählt werden kann überall: im eigenen Garten, im Park um die Ecke, am Straßenrand oder an anderen Stellen, an denen Schmetterlinge auftauchen“, sagt Christian Chwallek, stellvertretender Vorsitzender des NABU NRW. Dabei können die Tiere mehrmals am Tag oder über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die genaue Zählanleitung und Abbildungen von Schmetterlingen sind auf einer Zählhilfe im Anhang oder unter www.schmetterlingszeit.de abrufbar. Zur Auswertung sollten die ausgefüllten Zählhilfen mit dem Stichwort „Zeit der Schmetterlinge“ entweder per Post an die Landesgeschäftsstelle des NABU NRW oder per E-Mail an Schmetterlingszeit@NABU-NRW.de geschickt werden. Wer ganz auf Papier verzichten möchte, nutzt das Online-Formular auf der oben genannten Internetseite.

Mit der Aktion möchte der NABU NRW herausfinden, welche und wie viele Schmetterlinge in Nordrhein-Westfalen überhaupt noch entdeckt werden können. Die Experten des Entomologischen Vereins in Krefeld stellten über einen Zeitraum von 20 Jahren regional einen Rückgang der Insekten um 70 bis 80 Prozent fest, bei den Tagfaltern um mehr als die Hälfte. So konnten Teilnehmer der Schmetterlingsaktion im letzten Jahr in ihren Gärten hauptsächlich Kohlweißlinge zählen, von den bunten Faltern wie C-Falter oder Distelfalter waren fast keine unterwegs. Selbst das „Große Ochsenauge“, immerhin auf Platz zwei der Zählung, gab es nur ein Drittel mal so häufig wie die Kohlweißlinge. „Umso wichtiger, auch in den nächsten Jahren viele Vergleichszahlen zu sichern, um eine Tendenz bei der Entwicklung der Faltervorkommen herausfinden zu können“, so Chwallek.

Weitere Informationen zur Aktion unter www.schmetterlingszeit.de.

Für Rückfragen:

Sarah Schramme, Projekt „Zeit der Schmetterlinge“, Tel.: 0211-15 92 51-44

Christian Chwallek, stellv. Vorsitzender NABU NRW, mobil: 0172 30 50 359

Anhänge:
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Die Naturschutzjugend in Düsseldorf sucht für ihre Kindergruppe Verstärkung in ihrem Betreuerteam. Die Kinder sind zwischen 7 und 12 Jahre alt und werden auf ihren Ausflügen an die Natur herangeführt.

Lust auf Naturerlebnis mit jungen Naturforschern?

Wer selbst gerne in die Natur geht und seinen Forscherdrang mit abenteuerhungrigen Kids teilen möchte, ist hier genau richtig. Nicht Expertenwissen ist gefragt, sondern Neugier, Offenheit und Freude an der Natur.

Näheres über die NAJU-Düsseldorf erfahrt ihr auf der Webseite: http://www.nabu-duesseldorf.de/index.php/naju-duesseldorf.

Bei Fragen stehen euch die Gruppenleiter Norman Meier und Sabine Müller gerne zur Verfügung.

NAJU-Jugendgruppe des NABU Bonn stellt gemeinsam mit der Biostation Bonn Mauern für die Mauereidechse frei!

Verglichen mit Gesamteuropa ist das Bonner Stadtgebiet mit Reptilien relativ artenarm: nur sieben von ca. 180 Arten kommen in Bonn vor (in Deutschland sind es auch nur um die 16). Von den sieben Arten sind vier Echsen – die Waldbewohner Blindschleiche und Waldeidechse, die Offenlandbewohnerin Zauneidechse und die in Mauern oder Steinbrüchen lebende Mauereidechse (Podarcis muralis). Die Mauereidechse erreicht im Bonner Stadtgebiet ihre nördliche Arealgrenze. In NRW kommt die Mauereidechse natürlich in der Eifel bei Aachen und im Siebengebirge bei Bonn vor (allerdings gab es viele Aussetzungen an anderen Orten in NRW wie im Bonner Botanischen Garten), im Bonner Stadtgebiet in den Steinbrüchen im Ennert und in alten Bruchsteinmauern in Oberkassel („Oberkasseler Mauern“).

Jedes Jahr stellt die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft im Rahmen von öffentlichen Pflegaktionen zweimal die Oberkasseler Mauern für die Mauereidechsen frei. Am 29.4. dieses Jahres hat sich die Jugendgruppe des NABU Bonn an dieser Aktion beteiligt. Es kamen Leon und Caspar, sowie Jürgen Wissmann. Die Aktion leitete der Landschaftspfleger der Biostation Bonn, der mit einem seiner FÖJler kam, außerdem kamen sechs weitere Helfer. Zusammen wurden die Mauern freigestellt (also von Efeu, Weinrebe, Waldrebe, Schöllkraut und Büschen befreit, die in den Mauern wuchsen), damit die Mauereidechsen sich mehr sonnen können. Die Aktion hat sich gelohnt: Aufgrund des sonnigen Wetters wurden ab der Mittagszeit viele Mauereidechsen beobachtet.

Mauereidechse Casper Jung

Text und Bild: Caspar Jung