Wir machen Natur- und Umweltbildung für Groß und Klein. Staunen, Beobachten und Erleben sind schon ganz kleinen Kindern zueigen, Schulkinder wollen sich ausprobieren und die Erwachsenen dürfen es bei uns wieder lernen. Habt Ihr Lust, gemeinsam mit dem  JUM durch verschiedene Aktivitäten viel über Mensch und Natur zu lernen und zu erleben?

Hier einige Beispiele aus dem Veranstaltungsangebot des JugendUmweltMobils. Detail werden mit den Kunden besprochen und konkretisiert, so können wir verschiedenen Zielgruppen und örtlichen Gegebenheiten gerecht werden. Die Programm-Bausteine sind für ca 3 Stunden ausgelegt.

Wollt Ihr eine Medaillenkette aus kleinen Holzscheibchen fertigen? Liebt Ihr es Grünholz selbst zu sägen? Habt Ihr Lust, die Holzstücke zu schnitzen, zu schmirgeln und nach Eurem Geschmack zu bemalen? Für ganz Kleine stehen fertige Holzscheibchen zur Verfügung, die nach Herzenslust gestaltet werden können. Auch Teelichthalter, Krippenfiguren lassen sich aus Grünholz schnitzen. Wer Geduld hat, kann Handschmeichler aus Altholz herausarbeiten

Nicht nur Recyceln, sonder Up-cycling ist angesagt. Wir basteln nach dem Motto: Ressourcen schützen durch Aufwerten. Mal sind es Bändchengarne, die wir aus alten T-Shirts herstellen. Gut zu gebrauchen zum Basteln, Stricken oder im Garten. Alte Socken, Knöpfe, Bänder bitte nicht wegwerfen. Wir basteln nämlich Handpuppen daraus. Decken, Spitzen und Wollreste brauchen wir dazu auch! Dann wieder bauen wir Praktisches aus Tetrapak: Geldbörsen, Kerzenhalter, Vogelfutterspender und mehr. So entstehen ganz persönliche Designerstücke.

Wer hat noch Muscheln vom letzten Strandurlaub? Findest Du auch bei Waldspaziergängen tausend Schätze? Hütest Du eine trockene Karde odern einen besonders geformten Zweig wie einen Schatz? Dann lass uns gemeinsam Kunst- oder Gebrauchsgegenstände aus Naturmaterialien herstellen. Wir können zum Beispiel Zauberstäbe, Traumfänger oder Fensterbilder basteln. Oder liebst Du das Malen, Färben und Gestalten mit Pflanzen? Lass uns gemeinsam kreativ sein und ausprobieren was wir aus dem, was die Natur uns schenkt, gestalten können. Ist das nicht Kunst?

Wiesenschnitt ist nicht nur ein Fest für die Nase, sondern auch ein tolles Bastelmaterial. Bauen wir Wiesenfiguren, Insektenhotels oder Ohrenkneifer-wohlfühlwohnungen aus dem duftendem Heu. Weißt du übrigens, dass ein kleines Kissen mit Wiesenkräutern erholsamen Schlaf fördern kann? Doch Achtung: Allergiker können durchaus vom Heuschnupfen und mehr gequält werden!

Hast Du schon einmal „Steinesuppe“, Un-Kräuter-Cocktail oder Un-Kräuter-Butter gekostet? Um leckere Kleinigkeiten aus dem viel geschmähten Wildwuchs zu bereiten, musst Du die Un-Kräuter genau kennen. Mit uns kannst Du Grundkenntnisse erwerben rund um Un-Kraut, Baum und Strauch durch Geschichten, Kurioses und Geheimnisvolles. Ob Wildblumen- oder Bäume-Rallye, ob Pflanzenmemory basteln oder die Zutaten für den Snack sammeln, mit dem JUM lernen wir,  mit allen Sinnen.

Die Rezepte gibt die Natur uns vor: Im Frühling frische Kräuter fürs Essen, im Sommer duftende Blumen für Essige und Öle, im Herbst die wilden Früchte für Gelees. Ob Apfelsaft oder Vogelfutterknödel, die Fülle des Herbstes deckt den Tisch für Mensch und Tier.

Nur für Mutige: Alles rund um die Brennnessel. Wir binden, weben und flechten mit ihr. Wir essen und trinken sie. Sie schenkt uns Fitness und Gesundheit. Und als guter Geist im Garten wiegt sie Schmetterlingsbabies, bekämpft Läuse und düngt unsere Nutzpflanzen.

Für Fortgeschrittene Un-Kräuter-Freunde: Legen wir ein Herbarium der Wildpflanzen oder ein Baumpuzzle an. Der Workshop führt uns durch das Jahr und die Wachstumsstadien der Pflanzen. Vom Keimblatt bis zur Fruchtreife lernen wir die Pflanzen, ihre Wachstumsbedingungen, ihre Besonderheiten kennen. Am Ende des Seminares besitzen wir nicht nur ein Herbar oder ein Baumkatalog, sondern auch viel Wissen zu Un-Kraut, Baum und Strauch

Wer die Sprache des Waldes versteht, erfährt allerlei Wissenswertes über die Natur vor unserer Haustür. Mal finden wir einen Ameisenhügel, ein anderes Mal einen Greifvogelhorst, dann wieder treffen wir auf allerlei Tiere und ihre Spuren. Mit offenen Augen, spitzen Ohren und geschärften Sinnen können wir viel im Wald entdecken.

Im Wald ist es immer spannend und geheimnisvoll. Wir können ein gemütliches Waldsofa oder ein Tipi aus Totholz bauen und dort Märchen aus alten Zeiten lauschen. In Bäumen und Sträuchern leben geheimnisvolle Sagengestalten, die uns ihre Legenden erzählen.

Mit Karte, Kompass und Köpfchen orientieren wir uns – nicht nur im Wald. Manchmal machen wir machen Jagd auf Schätze oder verfolgen flüchtende Tiere. Vielleicht suchen wir mit der Nase oder sehen mit den Ohren. Wir klettern, kriechen und hüpfen durch Feld, Wald und Wiese.

Fortbildung für Gruppenleiter von Kinder- und Jugendgruppen, LehrerInnen von Kita, Grundschule usw. (mit vielen Inhalten von JULEICA-Seminaren)


  • Willkommen Wolf – (in Vorbereitung)
  • Walderlebnisse mit Kindern von Kita und Grundschule
  • Vogel des Jahres kennenlernen
  • Erlebter Frühling – Einsetzen des beliebten NAJU Projektes in den Schul- und Kita-Alltag
  • Workshop Geschichten selber machen – eigene Fachthemen ( Tier- und Pflanzenwissen) in einer selbst gemachten Geschichte verarbeiten und dadurch an Kinder und Schüler vermitteln
  • Recycling, Upcycling, Müll vermeiden. Über das NAJU Projekt Trashbuster für einen sorgsamen Umgang mit Natur und Umwelt werben, viele Basteltipps inclusive.
  • Das Spielen am Wasser, das Beobachten einer Libelle im Schilf, das Entdecken eines Frosches, der vom Ufer davon hüpft sind wichtige Primärerfahrungen. Diese möchten wir  mit dieser Gewässererkundungsaktion ermöglichen. Der untersuchte Lebensraum ist das Stillgewässer auf Ihrem Gelände, mit deren darin lebenden wirbellosen Tieren, wissenschaftlich Makrozoobenthos genannt. Spielerisch werden die Kinder daran herangeführt die Tiere im Gewässer zu suchen, raus zu holen und zu bestimmen.

Unbekannt, schauerlich, geheimnisvoll ist seit altersher das Moor. Unsere Vorfahren fürchteten es, denn es konnte Tod und Krankheit bringen. Doch sie brauchten es auch als Schutzschild gegen Eindringlinge, für den Torfstich oder die Gewinnung von Verbrauchsmaterial... Heute sind diese uralten Landschaften wertvolle Biotope. Viele selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten leben hier, finden ihre oft einzigen Rückzugsnischen. Auf einem Spaziergang durch das heute gar nicht mehr schauerliche Moor begegnen dem Besucher mit etwas Glück Sonnentau, Heidelibelle und Moorfrosch.

Gemeinsame Naturerkundungen für Flüchtlinge und ortsansässige Menschen. Niederschwellige Angebote zum gegenseitigen Kennenlernen und Spaß haben in der Natur.

Verschiedene Naturerlebnisse für gehörlose Menschen. Spaziergänge für Teilnehmer mit Kinderwagen, Rollstuhl oder anderen Bewegungsbeeinträchti-gungen.